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Developer-Handbuch

Vom ersten Modul bis zum Marktplatzbetrieb: Einrichtung, Mockup, LLM, Modul-API, Prüfung und Pflege. Quellenstand: 7. September 2026.

Aktueller Stand · 07.09.2026

Die Core-API, Modul-Datenrouten und Developer-Sandbox sind im Projekt implementiert. Der aktuelle Release-Bericht bestätigt jedoch weiterhin: CORE RELEASE READY: NO. Die neue Release-/Runtime-Trennung ist damit nicht pauschal für LIVE freigegeben. Offene Punkte betreffen unter anderem Migrationsnachweise, LIVE-Konfiguration und Credential-Zuordnungen. Marketing wird separat veröffentlicht. Diese Seite beschreibt den geprüften Quellcode- und Dokumentationsstand, keinen vollständigen Laufzeittest aller Umgebungen.

1. Zugang und Modulprojekt

  1. Developer-Zugang beantragen und Freischaltung abwarten.
  2. Die persönliche Sandbox im Portal bereitstellen oder fortsetzen; nur die dort ausgegebenen URLs verwenden.
  3. Modul-Key reservieren, das private Repository klonen und die aktuelle SDK-Vorlage übernehmen.
  4. Zweck, Zielgruppe, Datenflüsse, Rollen und Testfälle festhalten.
  5. Entscheiden: generisches Marktplatzmodul oder exklusive Kundenentwicklung.
  6. Mockup, Modul-API und Tests aufbauen. Beschreibung, Handbuch, Preise und Compliance vor der Einreichung vervollständigen.

Code, Manifest, Migrationen und Workflow-Exporte gemeinsam versionieren. Geheimnisse gehören nicht ins Repository.

  1. Zugang
  2. Sandbox
  3. Modul + Mockup
  4. Entwicklung
  5. Prüfung
  6. Veröffentlichung
Dein Weg vom Zugang zum veröffentlichten Modul.

2. Mockup-Server und Layout

  1. Im Modul-Entwicklungsbereich „Mockup“ öffnen und „Mockup installieren“ ausführen.
  2. Die bereitgestellte Vorschau-URL öffnen; eine pausierte Sandbox vorher fortsetzen.
  3. App-Hülle, Navigation, Rollen, Tabellen, Formulare und Dialoge aus der Vorlage übernehmen.
  4. Nur die vorgesehenen Modulquellen ändern. Die generierte Mockup-index.html nicht manuell umbauen.
  5. Kundenadmin- und Mitarbeiteransichten sowie Desktop und Mobilgeräte prüfen.

Die Marketing-CI dieser Website ist nicht die Modul-App-Vorlage. Für Module gelten SDK-Layout und installierte App-Hülle. Rechte werden serverseitig geprüft, nicht nur durch versteckte Buttons. Alle sichtbaren Texte in allen aktiven Sprachen pflegen.

App-Kopf: Identität und Aktionen
Dein Modul: Inhalt, Tabelle, Formular
Plattform-Dialoge und Status

3. Eigene LLM-Zugänge

  1. Eigene Anbieter-Credentials und ein ausreichendes Budget für Entwicklung und LLM-Tests bereitstellen.
  2. Die HUBrobotix-Zugangsdatenverwaltung des Moduls öffnen. Anbieter auswählen und Geheimnisse ausschließlich in maskierte Eingabefelder eintragen.
  3. Modell bzw. Modellklasse auswählen und mit synthetischen Daten testen. Kontingente, Anbieterfehler und Kosten kontrollieren.
  4. LLM-Aufrufe über die freigegebene Modul-API/Core-Proxy-Kette führen.

Credentials nicht in n8n eingeben: keine Provider-Secrets in n8n-Credentials, Workflow-JSON, Code-Nodes, Git oder Prompts speichern. Die Plattform vermittelt den Zugang über ihr eigenes Interface. Persönliche Sandbox-Zugänge sind davon getrennt. Im Kundenbetrieb gilt der vereinbarte Kunden-/Plattform-LLM-Modus; Testschlüssel nicht ungeprüft übernehmen.

  1. Developer
  2. Maskierte HUBrobotix-Eingabe
  3. Verwaltete Credentials
  4. Core-LLM-Proxy
  5. LLM-Anbieter
Zugangsverwaltung und Nutzdatenfluss sind getrennt. Kein Klartext-Key wird an Browser oder Workflow zurückgegeben.

4. Modul-API, n8n und BullMQ

Die eigene Modul-API kapselt Fachlogik und Datenzugriff. Frontend und Workflows erhalten keine Core-Secrets; nur der vorgesehene serverseitige Client spricht mit der Core-API.

api/
  package.json
  Dockerfile
  src/
    index.js
    inboundAuth.js
    coreApiClient.js
    businessLogic.js
  • index.js: Dienststart, Routen, Healthcheck und Eingabevalidierung.
  • inboundAuth.js: interne Aufrufer authentifizieren; ersetzt keine Nutzer-/Tenant-Prüfung.
  • coreApiClient.js: HTTP-Zugriff mit Modul-Token, keine DB-Verbindung.
  • n8n orchestriert Workflows. BullMQ/Redis kann längere Hintergrundjobs abarbeiten.
  • Developer betreiben keine eigene n8n-Worker-Flotte. Die Plattform verwaltet deklarierte und freigegebene Runtime-Ressourcen. Vorhandene interne n8n-Queue-Instanzen sind davon getrennt; „überhaupt keine n8n-Worker“ wäre für die Infrastruktur eine unzutreffende Pauschalaussage.
  • Jobs benötigen begrenzte Wiederholungen, Timeouts, Fortschrittsstatus und Schutz vor Doppelverarbeitung.
  1. Browser / Workflow
  2. Nutzerprüfung
  3. Modul-API ↔ BullMQ / Redis
  4. Core-API / LLM-Proxy
  5. Modul-Daten / LLM-Dienst
Schematische Netzwerk- und Vertrauensgrenzen: kein Browser-/Workflow-Direktzugriff auf DB oder Core-Secrets. BullMQ-Jobs nutzen die freigegebene Modul-API. Datenbank und externe LLM-Dienste sind getrennte Ziele der Core-Dienste.

5. Generisch oder kundenexklusiv

Marktplatzmodule bleiben generisch: keine fest eingebauten Kunden-IDs, Domains, Postfächer, Credentials, Preise oder Kunden-Sonderregeln im gemeinsamen Code. Kundenspezifische Werte gehören in Konfiguration, Daten und Rechte.

Für eine exklusive Kundenentwicklung kannst du bei der Einreichung eine Kundenzuordnung anfragen. Die Plattform prüft und setzt diese Zuordnung; sie gibt dir keinen freien Zugriff auf fremde Kunden. Exklusive Module werden nicht allgemein öffentlich angeboten. Sicherheit, Datenisolation, Compliance, Prüfung und Updatepflicht gelten trotzdem. Leistungsumfang, Rechte, Support und Abrechnung vertraglich klären.

6. Kosten vor Aktivierung

Registrierung ist kostenfrei. Sobald ein Kunde sein erstes Modul aktiviert, fällt zusätzlich zum Modulpreis der kundenweite Grundpreis an. Weitere Module lösen nicht jeweils einen zusätzlichen Grundpreis aus. Grundpreis-Stufe, Modulpaket, Zusatzkontingente und externe LLM-Kosten sind getrennte Positionen.

Developer-Testkosten und eigene Anbieter-Kosten sind davon zu unterscheiden. Verbindliche Grundpreis-Beträge kommen aus der zentralen Preisliste im Portal. Die öffentliche Seite hat derzeit keinen anonymen Zugriff auf diesen geschützten Endpunkt; deshalb werden hier keine festen Beträge kopiert. Vor Aktivierung die aktuellen Konditionen im Portal prüfen. Öffentliche Modulpreise stehen in der dynamischen Preisliste.

7. Voraussetzungen für die Modul-Prüfung

  • Vollständiges Listing einschließlich erforderlicher Medien.
  • Vollständige Preisstaffeln bzw. genehmigter Preisstatus.
  • Ausgefüllte AI-Act-Risikoselbstauskunft.
  • Code-Firewall ohne blockierende Befunde.
  • Konsistentes Manifest, Migrationen, Workflows und Modul-API.
  • Installations-, Funktions-, Rechte-, Lösch- und Exporttests.
  • Modul-Handbuch, Übersetzungen und vollständige Compliance-Angaben.

Die ersten vier Punkte prüft das aktuelle Einreichungs-Gate explizit. Weitere Anforderungen folgen in der Prüfkette. Der eingereichte Stand kann während der Prüfung gesperrt werden. Nicht außerhalb des Prozesses verändern; Befunde beheben und neu einreichen.

8. Sieben Prüfstufen und Audit

  1. Konsistenz: Paket, Manifest und Dateien.
  2. Stil: UI- und Code-Regeln.
  3. Sicherheit: Code-Firewall-/Security-Berichte.
  4. Laufzeit: Installation und Tests.
  5. KI-Code-Review: Logik und Fehlerbehandlung.
  6. Modellklassen-Treue: Abweichungen werden im aktuellen Code als Warnungen geführt.
  7. Dependency-Scan: relevante hohe/kritische Befunde blockieren.

Danach folgt die fachliche/menschliche Prüfung. Der Prüfumfang umfasst Sicherheit, DSGVO, EU AI Act und weitere für Zweck, Branche und Datenverarbeitung anwendbare Anforderungen. Risikoeinstufung, Aufsicht, Transparenz, Lizenzen und Nachweise werden kontextbezogen beurteilt. KI-Codeprüfung ist keine automatische rechtliche Zertifizierung. Ein internes Plattform-Zertifikat ersetzt keine gesetzlich erforderlichen Konformitätsverfahren.

  1. Einreichungs-Gate
  2. Stufen 1–7
  3. Fachliches Audit
  4. Preisbestätigung + Rollout
  5. Veröffentlichung
Bei Rückfragen oder Fehlern: nachbessern und erneut einreichen. Freigabe und Veröffentlichung sind getrennte Schritte.

9. Freischaltung und Veröffentlichung

„Freigegeben“ bedeutet nicht automatisch „für Kunden verfügbar“. Die Auditentscheidung startet den vorgesehenen Rollout-/Zertifikatsprozess. Ein Startfehler kann einen erneuten Rollout-Start erfordern. Technische Nachweise, Zielumgebung und Preisbestätigung müssen zusammenpassen.

  1. Prüfbericht lesen und Rückfragen erledigen.
  2. Vereinbarte Preise bestätigen.
  3. Rolloutstatus und erforderliche Freigaben abwarten.
  4. Listing oder exklusive Zuordnung kontrollieren.
  5. Erst den tatsächlich veröffentlichten Stand bewerben.

Die dokumentierte fehlende Gesamt-LIVE-Freigabe bleibt davon getrennt.

10. Kundenabrechnung und Vergütung

Kunden wählen ein freigegebenes Modul und Paket. Die Plattform rechnet zentral ab; deine Vergütung richtet sich nach vereinbarter Beteiligung und Abrechnungsbasis. Grundpreis und Modulumsatz bleiben getrennt. Vereinbarte Reseller-, Zahlungs- und KI-Kosten können die verteilbare Basis mindern. Kundenpreis ist nicht automatisch Auszahlungsbasis.

Umsätze, Korrekturen, Gutschriften und Auszahlungen im Developer-Portal prüfen. Keine festen Beteiligungswerte in Modul-Code schreiben. Exklusive Entwicklungen folgen ihren vereinbarten Konditionen. Paketumfang, Nutzungseinheit, Limits, Zusatzkontingente und Verhalten bei ausgeschöpftem Kontingent verständlich dokumentieren.

  1. Kunde aktiviert
  2. Grundpreis + Modulpaket
  3. Plattform-Abrechnung
  4. Vereinbarte Abzüge
  5. Developer-Abrechnung
Grundpreis und Modulumsatz sind unterschiedliche Abrechnungspositionen. Maßgeblich sind aktuelle Preise und Vereinbarungen.

11. Bewertungen, Pflege und Updates

Kundenbewertungen gehören zum jeweiligen Modul. Entwicklerantworten müssen sachlich bleiben und dürfen keine Kundendaten oder Supportdetails offenlegen. Den im Portal verfügbaren Antwortkanal nutzen; die Antwortfunktion wurde in dieser Dokumentationsprüfung nicht als Laufzeitfunktion abgenommen.

Du bist verpflichtet, Fehler und Sicherheitslücken zu beheben, Kompatibilität zu erhalten und erforderliche Updates/Upgrades bereitzustellen. Code-, Datenmodell-, Prompt-, Abhängigkeits- und Verarbeitungsänderungen versionieren, im Changelog erklären und erneut zur Modul-Prüfung einreichen. Veröffentlichte Artefakte nicht still überschreiben.

  • Migrationen, Kundendaten und Rücknahmeplan vor Updates prüfen.
  • Supportkanal und Reaktionswege im Handbuch nennen.
  • Sicherheits-/Datenschutzvorfälle unverzüglich an die Plattform melden.
  • Bei Aufgabe des Moduls Übergang, Export und Abkündigung abstimmen.

Aktueller Stand: Die geprüfte Developer-Feedbackseite verwendet Demo-Daten; Antworten werden nicht dauerhaft gespeichert oder versendet. Die zentrale Antwortfunktion ist deshalb noch fertigzustellen. Öffentliche Modulbewertungen und Developer-Antworten sind getrennte Funktionen.

12. Verbindliche Abnahme-Checkliste

  • Keine Core-Änderungen durch Module; zugeordnetes Schema und versioniertes Paket.
  • Kein SQL-/DB-Direktzugriff im Laufzeitcode und keine privilegierten geteilten Credentials.
  • Nutzer, Tenant, Modulfreischaltung und Objektzugehörigkeit serverseitig prüfen.
  • Minimale Scopes, deklarierte externe Hosts und verwalteter LLM-Zugang.
  • Eingaben validieren, HTML escapen, keine Secrets oder personenbezogenen Inhalte in Logs.
  • SDK-Komponenten und Rollenstruktur statt eigener Core-Menüs.
  • Synthetische Testdaten; Export, Löschung, Aufbewahrung und menschliche Korrektur testen.
  • Bibliotheks-, Modell- und Inhaltslizenzen sowie Kundenrechte klären.
  • Generische Konfiguration; Exklusivität nur über geprüfte Zuordnung.
  • Tests, Handbuch und aktive Sprachen gemeinsam pflegen.
  • Sandbox-Pausen, Ressourcenlimits und Freigabesperren nicht umgehen.
  • Updates/Upgrades erneut prüfen lassen; Support- und Vorfallprozesse einhalten.

Vertrag, aktuelles SDK und modulspezifische Auflagen ergänzen diese Liste.

Core, Module und Developer-Plattform

Ein Modul ergänzt den Core, verändert ihn aber nicht. Modul-Code greift ausschließlich über die Core-API auf Daten zu und hält keine Datenbank-Zugangsdaten. Tabellen, Spalten und Schreibrechte werden über freigegebene Metadaten geprüft. Maßgeblich ist das tatsächlich provisionierte Schema aus der Modulkonfiguration; leite seinen Namen nicht pauschal aus einem Präfix ab.

Sandbox bereitstellen

Beantrage den Developer-Zugang und nutze nach der Freischaltung die Sandbox-Verwaltung im Portal. Die dort angezeigten URLs, verfügbaren Aktionen und Zugangsdaten gelten für deine Umgebung. Eine Sandbox dient Entwicklung und Tests, nicht dem produktiven Dauerbetrieb. Ein lokaler Core-API-Mock ist laut SDK nicht als verfügbarer Standardweg dokumentiert.

Zugänge sicher unterscheiden

Portal-/n8n-Login, n8n-API-Key und Modul-Core-API-Token sind unterschiedliche Zugänge. Übernimm nur die tatsächlich bereitgestellten Werte; die früher hier gezeigten Hostnamen und Token-Präfixe waren Beispiele. Ein optionaler persönlicher Read-only-Zugang zu synthetischen Sandbox-Daten ist ein Entwicklungswerkzeug: Modul-Code darf ihn niemals verwenden. Zugangsdaten nicht committen, in Screenshots zeigen oder in Chat-Prompts einfügen.

Modul registrieren

Reserviere den Modul-Key im Developer-Portal und verwende das bereitgestellte Modul-Repository sowie die aktuelle SDK-Vorlage. Der Modul-Key bleibt die technische Identität; Schema und Berechtigungen stammen aus der Provisionierung. Neue Tabellen und Felder werden über deklarierte, geprüfte Paket-Migrationen angelegt, nicht durch freie DDL-Aufrufe zur Laufzeit.

Mit einem Coding-Werkzeug entwickeln

Nutze das aktuelle SDK und den Modul-Prompt aus deinem Entwicklungsbereich. Beschreibe zuerst Zweck, Datenmodell, Oberfläche und Testfälle. Halte Secrets außerhalb des Quellcodes und verwende synthetische Testdaten. Versioniere Code, Manifest, Migrationen und Workflow-Exporte zusammen. Die Entwicklungsregeln gelten unabhängig davon, ob du Claude Code, Codex, Cursor oder ein anderes Werkzeug verwendest.

Externe Dienste und Secrets

Deklariere externe Dienste und benötigte Hosts im aktuellen Manifest-/Compliance-Format. Zusätzliche Anbieter-Zugänge werden über die dafür vorgesehene Zugangsdatenverwaltung eingerichtet. Gib einem Modul weder Core-Secrets noch privilegierte Infrastrukturzugänge. Deklarierte Hosts allein sind kein Nachweis, dass eine konkrete Umgebung bereits korrekt isoliert ist; die Netzwerkfreigabe gehört zur Provisionierung und Abnahme.

Authentifizierung und Mandantenkontext

Modul-Aufrufe verwenden Authorization: Bearer <token> und X-Module-Key. Die Core-API prüft Token-Hash, Widerruf, Modulzuordnung und den benötigten Scope. Nutzerbezogene Auth-Routen verwenden zusätzlich X-User-Token. Ein Modul-Token ersetzt keine Nutzerautorisierung. Bei normalen mod/data/*-Aufrufen wird tenant_id im Request übergeben: Der aufrufende Dienst muss diesen Wert aus einem geprüften Nutzer-/Berechtigungskontext ableiten, niemals ungeprüft aus dem Browser übernehmen. Die Datenbankoperation wird anschließend auf diesen Tenant begrenzt.

Moduldaten lesen und schreiben

Die folgende Familie ist im geprüften Core-Quellcode als POST unter /v1/mod/data/ implementiert und benötigt mod.data. Zulässige Tabellen, Spalten, Filter und Schreiboperationen richten sich nach den Modul-Metadaten. Nutze die detaillierte SDK-Referenz für Request- und Response-Felder; mehrere HTTP-Aufrufe bilden nicht automatisch eine gemeinsame Transaktion.
POST /v1/mod/data/{select,count,insert,update,delete,delete-where,upsert,increment,claim-batch}

Beispiel für select; Tabellenname und Tenant sind Platzhalter. Tenant aus geprüfter Autorisierung ableiten. Für jede Operation gelten ihre eigenen erlaubten Felder.

{
  "tenant_id": 123,
  "table": "your_allowed_table",
  "where": {},
  "limit": 10
}

Hintergrund-Worker

worker-select, worker-update und worker-claim-batch liegen ebenfalls unter /v1/mod/data/ und benötigen den separaten Scope mod.data.worker. Sie sind für autorisierte Hintergrundverarbeitung ohne normalen Tenant-Parameter vorgesehen. Verwende sie nicht als Abkürzung für Endnutzer-Requests. Der Modul-Scope und die Tabellen-/Spaltenfreigaben bleiben bestehen.

Freigegebene Core-Dienste

Diese POST-Routen sind im geprüften Quellcode vorhanden. Fordere nur die tatsächlich benötigten Scopes an. Die jeweiligen Request-Schemas und die Nutzer-/Tenant-Autorisierung müssen zusätzlich erfüllt sein; die Tabelle ist kein vollständiger API-Contract.
POSTScope
/v1/auth/verifyauth.verify
/v1/authz/checkauthz.check
/v1/llm/completellm.complete
/v1/prompt/getprompt.get
/v1/template/rendertemplate.render
/v1/email/sendemail.send
/v1/log/writelog.write

Fehler richtig behandeln

Prüfe zuerst HTTP-Status und Content-Type, dann den Antwortkörper. Viele Core-Routen liefern ein JSON-Feld error; die bisherige Zusage eines einzigen Formats für jede Fehlermeldung war zu weitgehend. Proxy-, Auth- und Validierungsfehler können abweichen. 401/403 nicht blind wiederholen; bei temporären 5xx begrenzt wiederholen und bei Schreiboperationen mögliche Doppelverarbeitung berücksichtigen. Keine Tokens oder personenbezogenen Nutzdaten in Fehlerlogs schreiben.

Manifest und Paket

Verwende die aktuelle SDK-Vorlage für manifest.json. Modulidentität, Version, Schema-/Datenfreigaben, Scopes, Frontend, Workflows, Migrationen, Tests und Compliance-Angaben müssen zusammenpassen. Das frühere kommentierte JSON-Beispiel war kein direkt nutzbares gültiges JSON und wurde entfernt. Erfinde keine Core-Mindestversion oder Teststruktur: Maßgeblich sind der aktuelle Validator und die bereitgestellte Vorlage.

Request-Ablauf und Runtime-Grenze

Der konkrete Einstieg hängt vom Modul ab; nicht jeder Browser-Request muss über n8n laufen. Nutzerautorisierung → Modul-Dienst → Core-API → freigegebene Datenoperation ist die relevante Kette. Infrastrukturaktionen gehören in die getrennten Runtime-/Control-Plane-Dienste und sind keine frei nutzbaren Developer-Endpunkte. Die technische Trennung und ein vorhandenes Deployment-Skript ersetzen keine Freigabe der Zielumgebung.

Verbindliche Sicherheitsregeln

Kein direkter Datenbankzugriff aus Modul-Code, keine Core- oder Infrastruktur-Secrets, serverseitige Nutzer- und Tenant-Prüfung, minimale Scopes und deklarierte externe Dienste. Eingaben validieren und dynamische HTML-Ausgaben escapen. Datenbankfunktionen und Rechteänderungen nur über geprüfte Migrationen; SECURITY DEFINER ist keine pauschale Empfehlung. Sicherheitsregeln sind Anforderungen; die Wirksamkeit in einer konkreten Umgebung muss bei Prüfung und Freigabe nachgewiesen werden.

Datenschutz dokumentieren

Dokumentiere Zweck, Datenarten, betroffene Personen, Speicherung, Löschfristen und externe Empfänger im Compliance-Teil des Pakets. Nutze synthetische Sandbox-Daten. Datenschutzrollen hängen von der tatsächlichen Verarbeitung und den Vereinbarungen ab; Entwickler sind nicht pauschal von Verantwortlichkeiten ausgenommen. Server in Deutschland allein belegen weder vollständige DSGVO-Konformität noch eine ausschließlich europäische Verarbeitung durch alle externen Dienste. Die fachliche und vertragliche Prüfung gehört zur Freigabe.

Versionen und Freigaben

Die hier geprüften Routen verwenden /v1/. Daraus folgt keine zugesicherte unbegrenzte Kompatibilität oder bereits freigegebene v2-Roadmap. Prüfe SDK, API-Contract, Paketversion und Zielumgebung vor jeder Einreichung. Diese Übersicht wird bei belegten Änderungen redaktionell aktualisiert; sie ist kein automatisches Live-Monitoring.